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Spenden von Oozyten – Eizellspende

Das Programm der Spende von Eizellen (Oozyten) ermöglicht auch Frauen schwanger zu werden, bei denen die Eierstöcke, sei es wegen höheren Alters oder aus anderen Gründen, keine befruchtungsfähigen Eier enthalten. Eizellenspenderin ist immer eine gesunde Frau unter 35 Jahren.

Die Behandlung von Unfruchtbarkeit unter Verwendung gespendeter Ooozyten ist in der Tschechischen Republik eine legale Behandlungsmethode. Alles ist im “Gesetz über Untersuchungen von menschlichen embryonalen Stammzellen und damit zusammenhängende Tätigkeiten und über Änderung einiger damit zusammenhängender Gesetze“ aus dem Jahre 2006 enthalten. Grundlage des festliegenden gesetzlichen Prinzips ist, dass Mutter des Kindes stets die Frau ist, die das Kind zur Welt bringt. Ein weiterer in diesem Gesetz verankerter Grundsatz ist absolute Anonymität.

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Es existieren zwei Verfahren des Umgangs mit gewonnenen gespendeten Eiern.

Beim ersten werden vorher eingefrorene Spermien verwendet. Die Eizellen werden damit befruchtet und die entstandenen Embryonen werden eingefroren. Die Einpflanzung (Transfer) dieser Kryoembryonen erfolgt dann in jedem beliebigen folgenden Zyklus.

Bei der zweiten Variante werden nur überflüssige Embryonen eingefroren und die gewählte Zahl von Föten wird direkt in die Gebärmutter der Empfängerin eingeführt. Dieses Vorgehen verlangt die Übereinstimmung des Zyklus der Spenderin mit dem der Empfängerin. Wir sprechen von einem Zyklus mit Synchronisation.

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Der Vorteil des Zyklus mit Einfrierung aller Embryonen ist zeitliche Flexibilität. Das Paar kann den Transfer nach seinen Wünschen planen. Ob Kryoembryonen Wochen oder ein Jahr aufbewahrt werden, beeinflusst in keiner Weise ihre Chance auf Implantation und gute Entwicklung.

Die Zyklen mit Synchronisation weisen aber eine größere Erfolgsrate auf. Während sich bei Zyklen mit Kryoembryonen die Chance auf Schwangerschaft zwischen 20 bis 30% je Transfer bewegt, ist der Erfolg bei synchronisierten Zyklen etwa um 10 bis 15% höher. Ein Nachteil ist allerdings der größere Zeitaufwand und geringere zeitliche Flexibilität. Die Frau muss sich ferner einer Hormonbehandlung unterziehen, die ihren Zyklus mit der Spenderin abstimmt, bei der der Zyklus ebenfalls hormonal beeinflusst wird. In dem Zyklus, wo die Punktierung der Spenderin erfolgt, verbinden wir uns telefonisch mit der Patientin und sie muss damit rechnen, dass sie das genaue Transferdatum erst unmittelbar davor erfährt.

Weltweit ist Bevorzugung der Zyklen mit Synchronisation zu verzeichnen.

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