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Embryonale Übertragung

Der Embryotransfer: Einführung

Er besteht im Einsetzen der im Labor gewonnenen Embryonen ins Innere des mütterlichen Uterus, damit die Einpflanzung stattfinden kann und die Schwangerschaft erreicht wird.

Die Embryonen die man nicht überträgt werden eingefroren um in einem späteren Zyklus übertragen zu werden, wenn man in diesem Zyklus die Schwangerschaft nicht erreicht. Die transzervikale intrauterine Übertragung , die echographisch gesteuert wird , ist der Typ von Übertragung die wir durchführen da sie schnell ist, gewöhnlich der Patientin keine großen Beschwerden bereitet und die besten Ergebnisse liefert.

Der Embryotransfer: Verfahren

eizellspende.netEr wird im Operationssaal durchgeführt wegen der Notwendigkeit mit den maximalen Bedingungen von Sterilität und Keimfreiheit zu arbeiten. Er besteht darin die Embryonen ins Innere des Gebärmutterhohlraums mittels einer geeigneten Kanüle einzulagern. Der Gynäkologe nimmt zuerst eine Ultraschallortung vor um die Position des Uterus und den Zustand der endometrialen Linie zu bewerten. Nachfolgend bringt er einen vaginalen Spiegel an um den Gebärmutterhals zu veranschaulichen und eine sorgfältige zervikale Reinigung durchzuführen. Man wählt die geeignete Kanüle aus (die weichstmögliche) und sie wird sorgfältig durch den Uterushals eingeführt bis sie den Grund des Gebärmuttersackes erreicht. Nur wenn sich bestätigt, dass die Kanüle richtig platziert wurde wird der Biologe die Embryonen zuleiten, die sorgfältig durch die vorherige Kanüle bis zum Grund des Gebärmutterhohlraums eingeführt werden.

Dieser ganze Prozess wird echographisch überwacht durchgeführt, so dass das ganze Verfahren und vor allem der Ort wo die Embryonen abgesetzt werden angemessen veranschaulicht wird, sich somit versichert dass sie sich im geeigneten Ort absetzen.

Die Übertragung soll so zart wie möglich sein um zu vermeiden, dass der Grund des Uterus berührt wird oder die Zufuhr der Kanüle durch den Gebärmutterhals erzwungen wird, da all dies dazu führt, dass sich Prostaglandien befreiten, welche die Erzeugung von Gebärmutterkontraktionen begünstigen.

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Embryotransfer (Transferkatheter in weiß)

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Embryonen im Uterus nach der Übertragung (roter Pfeil)

Geeigneter Moment für embryonalen Transfer

eizellspende.netDer Zeitpunkt der Übertragung individuell je nach der Anamnese des Paares, der Qualität der Embryos und der embryonalen Entwicklung im Labor.

Normalerweise werden die Embryos (wie folgt) transferiert:

  • A) Stadium von 4 Blastomeren (Tag + 2)
  • B) Stadium von 8 Blastomeren (Tag + 3)
  • C) Stadium von Blastozyten ( Tag 5/ Tag + 6)

Wenn die Anzahl der Embryos und ihre Entwicklung es erlauben, werden wir versuchen die sich im fortgeschrittensten Stadium befindlichen Embryos zu transferieren, da sie je mehr sie sich entwickeln am besten bewertet werden können und so können wir die Embryos aussuchen, die am meisten Potential für die Einpflanzung haben.

Wir versuchen auf diese Weise die größte Anzahl von Transfers im Tag + 5 Blastozyst Stadium durchzuführen.

Embryonale Übertragung: Anzahl der zu transferierenden Embryos

eizellspende.netWir basieren die Auswahl der zu transferierenden Embryos auf die morphologische Qualität dieser und außerdem auf den Rhythmus der Teilung und Entwicklung während ihrer Kultivierung. An diesem Punkt, kommt es sehr auf die Erfahrung des Embryologen an , da wir den Paaren nur mit einer täglichen Untersuchung jedes einzelnen Embryos mit den besten Untersuchungsmethoden, eine gute Schwangerschaftsvorhersage bieten können.

Momentan ist die Tendenz, dass die Anzahl der transferierten Embryos immer kleiner wird, um eine Mehrfachschwangerschaft zu verhindern, was ein Risiko für die Mutter und für die Babys ist. Das jetzige Fortpflanzungsgesetz zwingt uns die Anzahl der zu übertragenden Embryos auf höchstens 3 pro Zyklus zu reduzieren.

Die ist Anzahl der zu übertragenden Embryos je nach Paar individuell, die Entscheidung wird vom biomedizinischen Team und dem Paar getroffen. Wir wollen hier betonen, dass das Ärzteteam dem Paar die Anzahl der zu übertragenden Embryos immer je nach Alter der Patientin, Anamnese, Qualität der Embryos, vorherige Versuche empfiehlt. Die letzte Entscheidung liegt jedoch wie immer beim Paar selber.

Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Anzahl der Mehrfachschwangerschaften niedrig zu halten und dafür haben wir einem eigenen Embryo langes Züchtprotokoll entworfen, um Embryos im Blastozysten Stadium zu gewinnen. Der Blastozyt ist ein Embryo mit einem hohen Einpflanzungspotential. In diesem Fall übertragen wir einen einzigen Embryo im Blastozytstadium, damit verringern wir die Probleme, die durch eine Mehrfachschwangerschaft verursacht werden.

Nach dem Transfer der Embryonen

Sobald der Transfer durchgeführt wurde, wird die Patientin in ihr Zimmer gebracht wo sie sich während ca. 30 Min. ausruht, jetzt bekommt sie die zu befolgenden Anweisungen und danach kann sie nach Hause gehen. Ihr werden empfohlen sich während der darauffolgenden Wochen zu erholen, sie kann aber ihrer üblichen Beschäftigung nachgehen.

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Die Patientin sollte den Anweisungen des Ärzteteams für die Zeit nach der Übertragung genau Folge leisten, vor allem was die Medikamente anbelangt, die sie einzunehmen hat.

Zwei Wochen nach der Transferenz der Embryos und zu einem verabredeten Zeitpunkt werden die Werte im Blut / Urin des Beta-HCG festgelegt als Frühdiagnose der Schwangerschaft. Falls dieser positiv ausfallen sollte, bekommt das Paar einen Termin für die folgende Woche um den Dottersack in der Gebärmutter beobachten zu können und eine Woche später kann man den Herzschlag des Embryos abhören. In der Arztpraxis zwei Wochen nach der Probe kann man mittels eines Ultraschalls die Dottersäcke sehen.

Es ist möglich, dass die Patientin von dem Transfer bis zum Schwangerschaftstest nichts spürt, ob sie schwanger ist oder nicht. In anderen Fällen, kann sie leichtes Unwohlsein spüren wie bei der Menstruation, weil die Eierstöcke jetzt wieder ihre normale Größe erlangen, denn diese waren erweitert durch die Eisprungstimulierung.

Es ist auch möglich, dass es zu kleinen Blutungen kommt wegen der Embryoeinpflanzung oder zu Hautschuppungen beim Endometrium kommt.